| AKUPUNKTUR | |||||
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Der Begriff Akupunktur leitet sich aus dem lateinischen ab und bedeutet "Nadel" und "stechen". Dies bezeichnet die Behandlung von Krankheiten mit Hilfe von Metallnadeln, die in ausgewählte Hautpunkte - die Akupunkturpunkte - eingestochen werden. Eine gezielte Wärmezufuhr auf Akupunkturpunkte durch Verglühen von getrockneten Beifußblättern ist zusätzlich möglich. Diese Art der Wärme verstärkt den Nadelreiz, vorwiegend bei Erkrankungen, die durch klimatische Faktoren wie Wind, Kälte oder Feuchtigkeit hervorgerufen werden. Im Westen hat sich für diese lokale Wärmeapplikation der Begriff "Moxa" eingebürgert. Im 17. Jahrhundert kam die Akupunktur durch französische Missionare und Kaufleute nach Europa. In unserem Jahrhundert wurde die Akupunktur in den späten Fünfzigerjahren wieder entdeckt (Dr. Bischko).Die wichtigste Voraussetzung für das Funktionieren der Akupunktur ist ein intaktes Gefäß- und Nervensystem. An gelähmten Körperteilen sowie durch mechanischen Druck oder Kälte beeinflußten Akupunkturpunkten, ist die Wirkung deutlich reduziert oder sogar aufgehoben. Akupunkturpunkte liegen auf sogenannten Meridianen. Das sind Energiebahnen, die in Längsrichtung des Körpers verlaufen und in denen die Lebensenergie, das "QI" zirkuliert. |
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Dr.
Zdenko Leitgeb Billrothstraße 83a 1190 Wien |
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